Montag, 23. November 2020
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Bundespräsident besuchte heute das Reinickendorfer Corona-Lagezentrum

Bundespräsident im Corona-Lagezentrum

Seit Monaten wird im Corona-Lagezentrum hart gearbeitet, um die Corona-Pandemie zu bekämpfen. Die herausfordernde Arbeit beginnt immer nach einer neuen Meldung eines Infektionsfalls. Die Meldepflicht setzt eine ganze Kette von Vorgängen aus, von denen die Nachverfolgung der Infektionsketten der arbeitsaufwändigste Teil ist. Telefonbefragungen und notfalls Hausbesuche dienen zur Klärung von Kontakten und möglichen Infektionsclustern und zum Auffinden etwaiger „Superverbreiter“.
Die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes werden deshalb schon seit Wochen durch Bundeswehrangehörige und Mitarbeitenden aus anderen Abteilungen des Bezirksamtes Reinickendorf unterstützt.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte am Freitagmittag das Reinickendorfer Corona-Lagezentrum an der Teichstraße, um sich über die Lage des öffentlichen Gesundheitswesens während der Pandemie zu informieren. Begrüßt wurde das Staatsoberhaupt von Reinickendorfs Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU) sowie dem Leiter des Gesundheitsamtes Patrick Larscheid.

Gesundheitsstadtrat Uwe Brockhausen (SPD), Amtsarzt Patrick Larscheid, Bezirksbürgermeister Frank Balzer und Bundespräsident Frank Walter Steinmeier - Foto:  © Bezirksamt Reinickendorf
Gesundheitsstadtrat Uwe Brockhausen (SPD), Amtsarzt Patrick Larscheid, Bezirksbürgermeister Frank Balzer und Bundespräsident Frank Walter Steinmeier – Foto: © Bezirksamt Reinickendorf

Bezirksbürgermeister Frank Balzer und Gesundheitsstadtrat Uwe Brockhausen (SPD) dankten Frank-Walter Steinmeier für seinen Besuch: „Das ist ein Zeichen großer Wertschätzung für die gute Arbeit, die im Bezirk Reinickendorf und insbesondere im Gesundheitsamt und dem Lagezentrum zur Eindämmung der Corona-Pandemie geleistet wird.“

Amtsarzt Patrick Larscheid informierte Steinmeier über die Reinickendorfer Erfahrungen bei der Kontaktpersonen-Nachverfolgung und die notwendig gewordene Fokussierung auf schwere Krankheitsverläufe und akut gefährdete Personen. „Selbst mit der umfangreichen personellen Aufstockung aus anderen Abteilungen des Bezirksamtes und der Unterstützung seitens der Bundeswehr war ein Strategiewechsel bei der Nachverfolgung unvermeidlich. Wir müssen unsere Kräfte konzentrieren, um die ernsthaft Gefährdeten zu schützen.“

Die Erfahrungen und Hinweis des Reinickendorfer Gesundheitsamtes fließen auch in den berlinweiten und bundesweiten Erfahrungsaustausch der Experten ein, und haben auch zu dem notwendigen neuen Lockdown beigetragen.

Derzeit sind im Reinickendorfer Corona-Lagezentrum insgesamt 124 Mitarbeitende tätig, darunter 67 aus anderen Abteilungen des Bezirksamtes sowie 15 Angehörige der Bundeswehr.

Bundeswehr hilft bei der Datenerfassung im Corona-Lagezentrum - Foto: © Bezirksamt Reinickendorf
Bundeswehr hilft bei der Datenerfassung im Corona-Lagezentrum – Foto: © Bezirksamt Reinickendorf

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