Donnerstag, 18. Juli 2019
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Polizeibericht vom 29.06.2019

Polizei Berlin

29.06.2019 | Waidmannslust: Polizisten verletzt

In den gestrigen Nachmittagsstunden verletzte ein Mann eine Polizistin und einen Polizisten in Waidmannslust. Gegen 17.15 Uhr fuhr der 54-Jährige mit seinem Fahrrad auf dem Radweg des Oraniendamms. Als die Polizeistreife an ihm vorbeifuhr, streckte er den Einsatzkräften den „Mittelfinger“ entgegen. Sie stoppten und überprüften ihn. Während der Maßnahmen hob er mehrmals den rechten Arm zum „Hitlergruß“ in Richtung einer Personengruppe auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Plötzlich schlug er der Beamtin mit der Faust ins Gesicht. Als die Einsatzkräfte dem 54-Jährigen Handfesseln anlegten, trat und schlug er mehrfach auf die Beamten ein. Im Streifenwagen randalierte er weiter. Ein Transportkommando brachte den Schläger in ein Polizeigewahrsam, in dem eine Blutentnahme erfolgte. Eine Atemalkoholkontrolle ergab vorab einen Wert von über 2,3 Promille. Anschließend wurde er wieder entlassen. Die beiden Einsatzkräfte erlitten leichte Verletzungen verblieben jedoch im Dienst. Sie leiteten Strafverfahren wegen des Verwendens verfassungswidriger Organisationen, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie Fahren mit absoluter Fahrunsicherheit ein.

29.06.2019 | Märkisches Viertel: Mit Schreckschusswaffe ins Gesicht geschossen – Festnahme

Mit einer Schreckschusswaffe schoss ein Tatverdächtiger gestern Nachmittag im Ortsteil Märkisches Viertel einem Mann ins Gesicht, der mit einer Gesichtsverletzung in ein Krankenhaus kam. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge stand der 26-Jährige mit seinem Skoda gegen 14.35 Uhr auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes am Wilhelmsruher Damm. Als der 29-Jährige mit seiner 27-jährigen Freundin vom Einkauf zurückgekehrt auf den Parkplatz kam und an dem 26-Jährigen vorbeilief, soll dieser eine Schreckschusswaffe hervorgeholt und dem ihn bekannten 29-Jährigen ins Gesicht geschossen haben. Anschließend flüchtete der Mann mit seinem Fahrzeug. Der 29-Jährige kam mit einer Gesichtsverletzung zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Alarmierte Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 12 nahmen kurz darauf den Tatverdächtigen an seiner Wohnanschrift in der Schlitzer Straße fest. Bei der Durchsuchung fanden die Beamtinnen und Beamten Drogen und Bargeld in einer händlertypischen Stückelung. Darüber hinaus ergaben Nachforschungen, dass ein Gerichtsbeschluss zur Beschlagnahme seines Führerscheins vorlag, so dass der Festgenommene sich neben Strafermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten muss. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 1 führt nun die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat, die bislang noch unklar sind.

28.06.2019 | Tegel: Räuber wieder erkannt – Festnahme

In der vergangenen Nacht erkannten drei Jugendliche zwei junge Männer wieder, von denen sie zuvor in Tegel ausgeraubt wurden. Kurz vor Mitternacht alarmierten die 14, 15 und 16 Jahre alten Jugendlichen die Polizei zur Buddestraße Ecke Bernstorffstraße. Den Beamten sagten sie, dass sie gegen 20.30 Uhr von zwei jungen Männern an der Greenwichpromenade angesprochen und letztlich ausgeraubt worden seien. Gedroht hätten die Tatverdächtigen mit sogenannten Totschlägern. Um ihre Forderung nach Geld und Handys zu verstärken, hätten sie die Jugendlichen getreten und geschlagen. Letztlich seien sie mit ihrer Beute in Richtung Veitstraße geflohen. Die Jugendlichen erlitten leichte Verletzungen, die keine medizinische Behandlung erforderten. Die Polizisten nahmen die jungen Männer, beide 19 Jahre alt, fest. Bei deren Durchsuchungen fanden sie eine Fahrkarte, die unter anderem kurz zuvor geraubt wurde. Die richterlich angeordnete Wohnungsdurchsuchung führte zum Auffinden der Totschläger sowie weiterem Raubgut. Beide Tatverdächtigen kamen zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam, in dem sie der Kriminalpolizei der Direktion 3 übergeben wurden.

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