Samstag, 26. November 2022
Home > Aktuell > Residenzstraße wird später ausgebaut

Residenzstraße wird später ausgebaut

Residenzstraße

Baukostensteigerungen, die laufende Inflation sorgen für Ärger. Eine Vielzahl laufender Bauprojekte in Berllin laufen auch auch den Plankosten heraus, es laufen erheblichen Mehrkosten auf, die in den kommenden Jahren durch das Land Berlin aufgefangen werden müssen.

In den Haushaltsplanungen wird nun angepasst und verschoben. — Auch der ursprünglich für 2023 geplante Baubeginn der Residenzstraße muss nun aufgrund fehlender Fördermittel in das Jahr 2026 verschoben werden.
Auch weitere Projekte standen auf der Kippe, konnten aber nur durch den nachdrücklichen Einsatz des Bezirksamtes Reinickendorf gesichert werden. Dazu gehören Projekte, die auch die Residenzstraße als Standort weiter aufwerten:

  • die energetische Sanierung der Bibliothek am Schäfersee,
  • die Neugestaltung des Franz-Neumann-Platzes und
  • die Fertigstellung der bereits begonnenen Baumaßnahme im Schäferseepark.

Die für den Umbau der Residenzstraße vorgesehenen Mittel können nicht mehr in voller Höhe durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (SenSBW) bereitgestellt werden. So wurde der Umbau der Residenzstraße zurückgestellt.

Zunächst sollten auch drei weitere Projekte – Sanierung der Bibliothek, Neugestaltung des Franz-Neumannplatz sowie die Baumaßnahme Schäferseepark – verschoben werden. Nach intensiven Gesprächen des Stadtentwicklungsamtes mit der SenSBW konnte jedoch eine gemeinsame Lösung gefunden werden:

Die bereits anteilig für den Neubau der Residenzstraße bewilligten Fördermittel für die Jahre 2023 bis 2025 können für die drei Baumaßnahmen eingesetzt werden. So kann es bereits Anfang 2023 mit der Umsetzung des zweiten Bauabschnitts im Schäferseepark weitergehen. Die energetische Sanierung der Bibliothek am Schäfersee wird wie geplant dieses Jahr beginnen; spätestens im Jahr 2025 soll Baubeginn am Franz-Neumann-Platz sein.

Bezirksstadträtin Korinna Stephan (B90/Grüne) sagte hierzu: „Ich bedaure sehr, dass sich der Baubeginn für die Residenzstraße bis ins Jahr 2026 verschiebt. Durch die Umschichtung der Mittel ist es dem Bezirk letztendlich gelungen, weitreichende Verzögerungen der anderen Bauprojekte zu vermeiden. Ich werde mich dafür einsetzen, dass auch für die geplanten Umbaumaßnahmen in der Residenzstraße die notwendigen Fördermittel bereitgestellt werden.“