Nach dem Schnee- und Glatteischaos der letzten Wochen in Berlin verfällt nun die Stadtpolitik in Aktionismus, weil das organisierte und gesetzlich geregelte Spiel von Winterdienstpflichten nicht wie gewünscht sicher und ergebnisgerecht funktionierten. Politische Parteien nehmen sich dabei zu viel vor, wenn gleich der gesamte Winterdienst auf den Prüfstand gestellt wird.
In einem Beitrag in der Spandauer Tageszeitung wird die tatsächlichen Schwachpunkte hingewiesen, die vor allem in einer unzureichenden Kommunikation und Generalprävention liegen:
Winterdienst-Governance ohne Pökeln
In Reinickendorf wurde der Winterdienst offenbar professioneller als in anderen Bezirken gehandhabt, denn Bürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) bedankte sich inzwischen ausdrücklich in der Pressemitteilung Nr. 2479 vom 09.02.2026:
„Nach einer herausfordernden Woche der Eisbeseitigung zieht der Bezirk Reinickendorf eine positive Bilanz. Dank des engagierten Einsatzes der Mitarbeitenden im Bezirk sowie der externen Dienstleister, Berliner Forsten und der tatkräftigen Unterstützung vieler Bürger und Bürgerinnen konnten die witterungsbedingten Herausforderungen im Bezirk weitgehend erfolgreich bewältigt werden.
Viele Einwohnerinnen und Einwohner sind ihrer Räum- und Streupflicht zuverlässig nachgekommen und haben damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit im öffentlichen Raum geleistet. Das gemeinsame Handeln hat sich auch unter schwierigen Witterungsbedingungen bewährt.
„Der Bezirk Reinickendorf bedankt sich ausdrücklich für dieses verantwortungsvolle Mitwirken und setzt auch weiterhin auf die Unterstützung der Bürger und Bürgerinnen, sollte es erneut zu Glätte oder Eisbildung kommen;“ so die Bezirksbürgermeisterin.
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