Montag, 23. November 2020
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Lesezeichen – Literatur live in Tegel

Humboldt Bilbliothek

Die erfolgreiche Reihe „Lesezeichen“ wird mit drei Autorenlesungen fortgesetzt. Die Volkshochschule (VHS) Reinickendorf und die Stadtbibliothek Reinickendorf arbeiten dabei zusammen. Drei Autoren sind demnächst in der Humboldt-Bibliothek in Tegel zu Gast: Ulrich Woelk, Ingo Schulze und John von Düffel holen ihre im Frühjahr ausgefallenen Lesungen nach.

Den Auftakt macht am 28.10.2020 Ulrich Woelk mit seinem Roman „Der Sommer meiner Mutter“, der 2019 auf der Longlist des Deutschen Buchpreises stand. Ulrich Woelk studierte Physik und Philosophie in Tübingen. Sein erster Roman, „Freigang“, erschien 1990 und wurde mit dem Aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet. Woelk lebt als freier Schriftsteller und Dramatiker in Berlin. Seine Romane und Erzählungen sind unter anderem ins Englische, Französische, Chinesische und Polnische übersetzt.

Das nächste Lesezeichen findet am 11.11.2020 statt. Ingo Schulze liest aus seinem Buch „Die rechtschaffenen Mörder“, in dem es darum geht, wie ein aufrechter Büchermensch zum Reaktionär – oder zum Revoluzzer wird. Für sein Werk wurde Ingo Schulze mit zahlreichen, auch internationalen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Joseph-Breitbach-Preis, dem Peter-Weiss-Preis, dem Preis der Leipziger Buchmesse, dem Premio Grinzane Cavour und dem Bertolt-Brecht-Preis.

Die dritte Lesung: John von Düffel stellt seinen Roman „Der brennende See“ am 2.12.2020 vor. Er ist Professor für Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Seit 1998 veröffentlicht er Romane und Erzählungsbände bei DuMont, u.a. „Vom Wasser“ (1998), „Houwelandt“ (2004), „Wassererzählungen“ (2014) und zuletzt „Das Klassenbuch“ (2017). Seine Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem aspekte-Literaturpreis und dem Nicolas-Born-Preis

Die Lesungen finden jeweils um 19:30 Uhr statt und werden von Claudia Johanna Bauer moderiert.

Weitere Informationen

Anmeldung: www.vhs-reinickendorf.de

Wegen der Covid-19-Pandemie gibt es allgemeine Zugangsbeschränkungen für Besucherinnen und Besucher. Maximal sind 50 Besucherinnen und Besucher zugelassen. Kontakt werden bei Anmeldung in der VHS erfasst.
Die AHA-Regeln sind beim Betreten der Bibliothek zu beachten. Auf den im Abstand festgelegten Sitzplätzen kann der Mund-Nase-Schutz während der Lesung abgelegt werden.

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