Donnerstag, 26. Mai 2022
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Müllsammelaktionen in Reinickendorf

Aufräumaktion Rollbergesiedlung


Der Müll in Berliner Parks und Grünanlagen ist ein offenbar unlösbares Langzeitproblem in Berlin. Allein im Jahr 2021 bezahlte der Berliner Senat rund 14 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt für die Reinigung zahlreicher Parks, Grünflächen und Spielplätzen an die Stadtreinigung (BSR).
Die BSR reinigt aber nur insgesamt 79 Parks, kleinere Grünanlagen, Spielplätze sowie in ausgewählten Schwerpunktbereichen in 17 Forstrevieren. Insgesamt hat die BSR für die Park- und Forstreinigung rund 280 neue Stellen geschaffen. Seit dem 2016 flossen mehr als 60 Millionen Euro in die Bezuschussung der Parkreinigung.
In Reinickendorf kümmert sich die BSR seit 2018 um den Flughafensee und seit 2016 auch um die Greenwichpromenade (zzgl. Uferweg). Die erweitere Greenwichpromenade (inkl. Verlängerung bis Parkplatz Neheimer Straße) wird seit 2018 übernommen. Der Schäferseepark ist seit 2021 neu auf der Liste der zu reinigenden Grünanlagen.
Der Kampf gegen Abfälle, Einwegpackungen und Müll kommt teuer zu stehen, in vielen Bereichen helfen daher nur ehrenamtliche Müllsammelaktionen weiter.

Eine erste Auftaktaktion rund um die Waidmannsluster Rollbergsiedlung fand am Sonnabend, dem 5. März 2022 statt. Rund um die Wohnhäuser am Zabel-Krüger-Damm 50 und 52 räumte eine Gruppe gemeinsam mit der Bezirksstadträtin für Ordnungsangelegenheiten, Julia Schrod-Thiel (CDU), den herumliegenden Müll auf.

Zusammen mit der bekannten ,guten Seele‘ der Rollbergsiedlung, Regina Thiele, und jugendlicher Hilfe haben wir innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl an Unrat und Kleinstabfällen im öffentlichen Straßenraum und im Wohnumfeld entfernen können sowie ein Schrottauto gemeldet“, zog Julia Schrod-Thiel Bilanz. Die Stadträtin bedankt sich bei allen Helfern für die engagierte Teilnahme.

Diese nächste beispielhafte Aktion soll am Sonnabend, dem 12. März 2022 um 13 Uhr erneut in der Siedlung (Treffpunkt Ecke Titiseestraße/Waldshuter Zeile), aber auch in anderen Stadtteilen stattfinden. „Ich würde mich freuen, wenn dem guten Beispiel gefolgt wird und sich Bürgerinnen und Bürger in ihren Kiezen für eine saubere, sichere und ordentliche Umgebung einsetzen“, sagt die Bezirksstadträtin.

Die Rollbergsiedlung hat generell mit einer Vermüllung der Umgebung zu kämpfen. Der Wohnwert ist davon beeinträchtigt, und auch das allgemeine Sicherheitsempfinden der Anwohnenden ist gestört.

Die sinnvollste Alternativen zum Wegwerfen von Abfällen und ehrenamtlichen Einsammeln sind übrigens traditionell ganz nah im Wohnumfeld: Hausmüll-Behälter und Sammelbehälter für Altpapier, Glas und Wertstoffe! — Es geht ganz einfach: „Deckel auf — Hineinwerfen — Deckel zu!