Donnerstag, 13. Juni 2024
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Neues Bündnis für Ausbildung soll 2000 zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen

Ausbildung Metallberufe

Der Berliner Senat will das Ausbildungsplatzangebot in Berlin mit einem neuen „Bündnis für Ausbildung“ verbessern. Ziel ist es, auch dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Cansel Kiziltepe, Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Wirtschaft, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, und Franziska Giffey, Senatorin für Energie und Betriebe, stellten dazu am Dienstag entsprechende Eckpunkte vor.

2.000 zusätzliche Ausbildungsplätze in Berlin

Nicht nur die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze soll nachhaltig erhöht werden. Auch soll die Qualität der Ausbildung in Berlin langfristig gesichert werden. Das Ziel ist ambitioniert, denn die Wirtschaft und mittelständische Betriebe sollen bis Ende April 2025 rund 2.000 zusätzliche Plätze schaffen.

Es ist eine Zielzahl, auf die sich CDU und SPD im Koalitionsvertrag verständigt haben. Gelingt es nicht, soll andernfalls eine Ausbildungsplatzumlage eingeführt werden, die jedoch erhebliche Bürokratiekosten verursacht. Das Bündnis für Ausbildung ist Teil des Sofortprogrammes des Senats und wichtiger Schritt zur Schaffung der Berliner Ausbildungsgarantie. Weitere Schwerpunkte sind die Verbesserung der Berufsorientierung und die Öffnung von Schulen für praktische Berufserfahrungen.

Fachkräftebedarf in Zeiten mehrfacher Transformation

Vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Dekarbonisierung und Demografie ist es ein vorrangiges Ziel des Senats, mehr junge Menschen für eine Ausbildung zu gewinnen und den Fachkräftebedarf zu sichern. Dies gilt insbesondere für die sogenannten Klimaberufe und das Handwerk. Die Zielerreichung der Klimaneutralität ist ohne mehr und gute Auszubildende nicht möglich. Die Ausbildungsinitiative ist daher von enormer Bedeutung für die Berliner Wirtschaft.

„Bündnis für Ausbildung“ mit Auftakttreffen Ende August

Unter der gemeinsamen Federführung der Arbeits- und Wirtschaftsverwaltung soll das „Bündnis für Ausbildung“ erstmals zu Beginn des Ausbildungsjahres 2023/2024 auf Einladung der Regierenden Bürgermeisters im Roten Rathaus zusammenkommen.
Um dem Fachkräftemangel in Berlin zu begegnen, wird das Bündnis alle wichtigen Akteurinnen und Akteure einbeziehen und paritätisch durch die Wirtschafts- und Sozialpartner besetzt. Ebenso sollen junge Menschen in Ausbildung dabei Gehör finden.

Weitere Informationen:

Senat beschließt Ausgestaltung des Bündnisses für Ausbildung | Pressemitteilung 04.07.2023


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