Samstag, 26. November 2022
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Berlin soll bis auf 4 Mio. Einwohner wachsen

Rotes Rathaus

Berlins Bevölkerung soll bis zum Jahr 2040 auf 3,963 Millionen wachsen. Diese Prognose sieht der Bericht zur Bevölkerungsprognose für Berlin und die Bezirke 2021-2040 vor, der vom Berliner Senat verabschiedet wurde.

Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner steigt bis zum Jahr 2040 kontinuierlich an. Insgesamt ergibt sich mit der vorliegenden Prognose für das Jahr 2040 gegenüber 2021 eine Zunahme um rund 187.000 Personen auf 3,963 Mio. (+5,0 Prozent).
Im Jahr 2025 liegt die Bevölkerungszahl bei rund 3,871 Mio. Menschen, das sind 96.000 mehr als im Basisjahr 2021. Im Jahr 2030 wird die Bevölkerungszahl dann auf 3,909 Mio. steigen, was einem Wachstum von rund 134.000 Menschen zum Basisjahr entspricht. Somit entfallen etwa 50 Prozent des Anstiegs auf die ersten vier Prognosejahre bis 2025.

Erstellt wurde die Bevölkerungsprognose auf Basis des Berliner Melderegisters:

  • Das Durchschnittsalter der Berliner erhöht sich im Prognosezeitraum bis zum Jahr 2040 leicht von 42,9 auf 43,2 Jahre.
  • Die Zahl der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren wird bis 2040 um 6,3 Prozent (+ 39.000 Personen) steigen.
  • Die Gruppe der erwerbsfähigen Personen, d.h. von 18 bis unter 65 Jahre, wird bis 2040 in etwa um 2,8 Prozent steigen (+69.000 Personen).
  • Die Zahl der älteren Menschen (ab 65 Jahre) wird bis zum Jahr 2040 um etwa 11 Prozent zunehmen (+ 80.000 Personen), die Zahl der Hochbetagten (80 Jahre und älter) um etwa 3,5 Prozent (+ 8.000 Personen).

Die Daten liegen zunächst auf Ebene der Gesamtstadt vor. Kleinräumige Ergebnisse für die Bezirke und Prognoseräume werden bis Ende Oktober zur Verfügung stehen.
Die Bevölkerungsprognose stützt sich auf Erkenntnisse von Experten aus Wissenschaft und Praxis und wurde in Zusammenarbeit mit dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg erarbeitet. Die Wanderungsannahmen, die sich auf das Berliner Umland beziehen, sind mit dem Land Brandenburg abgestimmt.
Die aktuelle Bevölkerungsprognose ist Grundlage für die unterschiedlichen Fachverwaltungen und Bezirke, um die Veränderungsprozesse in der wachsenden Stadt weiter zu gestalten.